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Rohrleitungsbau

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Rohrleitungsbau in der Region

Rohrleitungsbau: vom kleinen Teilabschnitt bis zum kompletten Leitungsnetz

Kommunen, Versorgungs- und Entsorgungsunternehmen, private Bauherren sowie Anlagenbau und Gewerbe sind auf gut funktionierende Rohrleitungssysteme angewiesen. Sie versorgen die Endverbraucher mit Frischwasser und Energie und entsorgen das private und gewerbliche Abwasser. Weil das Verlegen der Leitungen fachgerecht erfolgen muss, sollten Sie damit unbedingt einen Experten für Garten- und Tiefbau beauftragen.

Über Rohrleitungsbau

Als Rohrleitungsbau bezeichnet man das Verlegen von unter- und oberirdischen Rohrleitungen. In diesen führt man frisches Wasser von den kommunalen Wasserversorgern zu den Haushalten. Umgekehrt transportieren Abwasserrohre Schmutzwasser aus den Gebäuden in die öffentliche Kanalisation. Von den Energieversorgungsunternehmen erhalten die Endverbraucher Fernwärme und Gas. Der Verlegung von Rohren in der Außenanlage gehen üblicherweise umfangreiche Vorarbeiten voraus. Zu diesen gehören das Erkunden des Geländes vor Ort, Auswerten von Plänen, das Erstellen einer genauen Bauplanung und die anschließende Durchführung der Tiefbauarbeiten. Mitunter sind Rohrleitungsbauer auch damit beschäftigt, bestehende Netze zu erweitern.

Rohrtechnik: Komponenten

Für den Bau von Leitungen kommen Rohre verschiedener Materialien, Längen und Durchmesser infrage. Sie haben meist einen runden Querschnitt. Welche Rohre verwendet werden, hängt unter anderem von dem zu transportierenden Inhalt ab. Dies können Flüssigkeiten wie Frischwasser und Abwasser, aber auch bestimmte Gase, pumpbare Feststoffe oder thermische Energie sein. Im Anlagenbau gibt es noch zusätzlich luftgefüllte Rohrsysteme (Lüftungstechnik). Die Leitungen setzen sich aus unterschiedlichen Komponenten zusammen. Dazu gehören neben den Rohrstücken

  • Rohrformteile
  • Ausdehnungsstücke
  • Dichtungen
  • Verbindungsteile
  • Armaturen
  • Befestigungsteile

Die Mehrzahl dieser Rohrkomponenten ist genormt. Darüber hinaus umfasst das Rohrsystem noch Kälte- und Wärmedämmungen, Pumpen und digitale Steuer- und Kontrollsysteme. Der Einsatz von Pumpen ist notwendig, wenn die Flüssigkeiten zur Beförderung Druck benötigen. Die einzelnen Netzteile werden durch sogenannte Erstabsperrungen voneinander getrennt. Rohre können Durchmesser (Nennweiten) von bis zu mehreren Metern haben und ihren Inhalt mit Drücken von 0 bar (Vakuum) bis zu 750 bar (Hydraulikrohre) zum Zielort befördern. Aus welchem Werkstoff sie gefertigt sein müssen, hängt von mechanischen Belastungen (Fließgeschwindigkeit), sonstigen Belastungen (Verkehrslast, Erddrücke), Art und Temperatur des zu befördernden Inhalts und der zu erwartenden korrosiven Beanspruchung ab. Die Rohrweite richtet sich nach der gewünschten Fließgeschwindigkeit, die Wandstärke nach dem zu erwartenden Nenndruck.

Rohrtechnik: Materialien

Zu den wichtigsten Werkstoffen, aus denen im Außenbereich eingesetzte Rohre hergestellt werden, gehören Kunststoffe. Wasser- und Abwasserrohre, Rohre zur Wärme- und Gasversorgung und Industrieleitungen bestehen oft aus Polypropylen, Polyethylen und Polyvinylchlorid. Andere Werkstoffe sind:

  • Stahl/Edelstahl
  • Kupfer/Messing
  • Gusseisen
  • Keramik
  • Beton/Polymerbeton
  • Steingut

Wasser- und Abwasserleitungen bestehen außerdem aus geschweißtem oder nahtlosem Edelstahl. Die rostfreien und hitzebeständigen Rohre lassen sich im Innen- und Außenbereich nutzen und sind sogar für den Einsatz in bestimmten industriellen Bereichen geeignet. Sie werden oft mit Kunststoffrohren kombiniert. Muffenlose gusseiserne Rohre entfernen als SML-Rohre Gebäudeabwässer. Im Außenbereich verlegen wir als Garten- und Tiefbaufachbetrieb bis zur öffentlichen Kanalisation TML-Rohre. Für fettreiche Abwässer (Großküchen) verwenden wir MLK-Rohre aus Gusseisen. Bei erhöhtem Bodendruck wie beispielsweise unter Straßen verlegen wir dunkelbraune Abwasserrohre aus lasiertem Steinzeug.

Rohre in der Außenanlage verlegen

Für die unterirdische Verlegung von Rohren im Außenbereich gibt es mehrere Verfahren. Die Montage unter der Erde erfolgt je nach örtlichen Gegebenheiten und Einsatzzweck in offener oder geschlossener Bauweise. Bei letzterer verzichtet man auf das Anlegen eines Grabens, etwa weil an der betreffenden Stelle keine umfassenden Aushubarbeiten möglich sind. Lassen Sie das Verlegen, Erweitern oder Erneuern Ihrer Rohrleitungen durch unseren Fachbetrieb vornehmen, können Sie auf unser Expertenwissen und unsere langjährige Erfahrung im Tiefbau vertrauen.

Offener Leitungsbau

Offene Bauweise bedeutet, dass wir zuerst einen Graben ausheben müssen. Wie breit und tief dieser ist, hängt davon ab, um was für einen Baugrund es sich handelt, wie die Grundwasserverhältnisse dort sind und wie viel Platz wir für Ihr Bauprojekt benötigen. Nach erfolgreicher Verlegung der Rohre füllen wir ihn wieder mit Erdreich auf und verdichten den Boden.

Geschlossener Leitungsbau

Bei der grabenlosen Rohrverlegung im Außenbereich gibt es folgende hochmoderne Technologien:

  • Fräs-/Pflugverfahren
  • Bodenverdrängungsverfahren
  • dynamisches Rammverfahren
  • Horizontal-Spülbohrverfahren
  • Press-Bohr-Verfahren

Sind Entsorgungsleitungen zu montieren, gräbt der Drainagepflug beim Fräs-/Pflugverfahren eine schmale Öffnung und legt die Leitungen mithilfe seiner bogenähnlichen Führung 0,80 bis 1,00 m tief hinein. Für Entsorgungsleitungen in der Landwirtschaft und zur Entwässerung von Sportplätzen und Baugruben verwenden wir üblicherweise flexible Kunststoffrohre mit winzigen Schlitzen, die die Abwässer durch hydraulischen Druck in die Vorfluter spülen.

Um Stahlrohre unter Gleisen und Straßen zu verlegen, bedienen wir uns des dynamischen Rammverfahrens. Die TT-Rammen erzeugen mithilfe eines leistungsstarken Baustellenkompressors unterirdische Röhren und bewegen sich dabei mit ungefähr zehn Metern pro Stunde fort. Beim Horizontal-Spülbohrverfahren (HDD) erfolgt das Vorbohren mit einem flexiblen, dünnen, rotierenden und mit einem Sender ausgestatteten Pilotbohrgestänge, das sich sogar um Kurven bewegen kann. Um eine Richtungsänderung herbeizuführen, richtet man die Schrägfläche an der Ramme nach oben, unten, links oder rechts aus.

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